Immer mehr Beschäftigte leiden unter längeren Arbeitswegen. Die Folge: Dauerstress.

PENDLER
Fast 60% der Beschäftigten gelten offiziell als Pendler. Tendenz steigend! Pendler ist laut Definition, wer zur Arbeit in eine andere Gemeinde muss. Knapper und teurer Wohnraum in den Städten verstärkt diesen Trend. Wer regelmäßig länger als 30 Minuten mit Auto oder Bahn unterwegs ist, nimmt Gesundheitsrisiken in Kauf. Schlafstörungen, Bluthochdruck, Rücken- und Kopfschmerzen sind die häufigsten Beschwerden. Radpendler, ja auch die gibt es, tun zumindest etwas Gutes für ihren Körper. Allerdings ist bei Wegen ab zehn Kilometern das Auto mit über 80% das präferierte Verkehrsmittel.

STRESS VERMEIDEN
Lässt sich das Pendeln nicht vermeiden, sollten Sie zumindest versuchen den Stress für Körper und Seele zu reduzieren. Zeitdruck und im Stau feststecken sind die größten Stressauslöser. Deshalb am besten einen Zeitpuffer einplanen. Wer Gleitzeit hat, kann oft den größten Stau schon vermeiden, wenn er etwas früher oder später losfährt. Auch Mitfahrgelegenheiten und Fahrgemeinschaften sind eine gute Idee. Positiv wirkt alles was dem Arbeitsweg einen zusätzlichen Sinn gibt. Die Vorfreude, den neuen Krimi im Zug zu lesen oder den Heimweg für den Einkauf zu unterbrechen, kann schon die Einstellung zum Arbeitsweg verändern.

Wer das Pendeln auf Dauer trotzdem als Belastung empfindet, sollte über einen anderen Wohn- oder Arbeitsort nachdenken.