Darf man als Kandidat ein Bewerbungsgespräch einfach abbrechen? Grundsätzlich… ja!

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Der Bachelor Abschluss ist geschafft. Jetzt stellt sich für viele die Frage ob der Master noch sinnvoll ist und/oder Vorteile bringt.

Grundsätzlich gilt, mit einem Bachelor von einer Fachhochschule haben Sie in der Wirtschaft in vielen Bereichen gute Chancen beliebte Jobs zu ergattern. Oft werden deshalb Kandidaten mit Master oder Bachelor Abschluss im Prinzip als gleichwertig angesehen. Vielmehr kommt es auf Ihre  individuellen Kenntnisse an. Haben Sie vor dem Studium schon eine einschlägige Lehre gemacht oder viel Praxiserfahrung als Werkstudent sammeln können? Dies ist oftmals entscheidender für eine Stellenbesetzung als Ihr Abschluss.

Jedoch ist in einigen Branchen und Studienfächen der Master fast ein Muss. Das gilt zum Beispiel für Chemie, Biologie oder Physik und viele Geisteswissenschaften. Als Ingenieur haben Sie auch mit dem Master bessere Jobaussichten. Bei Uni Absolventen wird der Master eher erwartet, da die Ausbildung theoretischer ist. In der IT wird der Master vornehmlich in der Beratung, für Big Data und im Bereich der IT Sicherheit gewünscht. Auch eine Karriere in der Wissenschaft setzt einen Master voraus, ebenso wie viele staatlich regulierte Berufe.

Bevor Sie sich für oder gegen den Master entscheiden, sollten Sie also überlegen in welche Branche Sie wollen und welche Art der Tätigkeit Ihnen liegt. Entscheidend ist letztendlich auch, ob Ihnen das Studium oder der Eintritt in das Berufsleben mehr reizt.

Softskills werden im Arbeitsmarkt der Zukunft nicht nur immer wichtiger, sondern die Anforderungen verändern sich auch.

LinkedIn hat 2017 in einer Studie über 300 Personalentscheider und Vorstände deutscher Unternehmen befragt. Zurzeit sind die wichtigsten Softskills:

Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit sowie Gesprächs- und Verhandlungsführung.

Nach Einschätzung der Befragten wird nur die Fähigkeit der Gesprächsführung und das Geschick zu Verhandeln ihre Bedeutung beibehalten. Den ersten Rang als Kompetenz der Zukunft nehmen funktionsübergreifenden Kompetenzen ein. Fast ebenso wichtig wird die Mitarbeiterführung.

Die Veränderungen der Jobs im Rahmen der digitalen Transformation erfordern also vor allem die Fähigkeit mit anderen erfolgreich zu kommunizieren. Der Austausch und die Kooperation zwischen verschiedenen Fachbereichen eines Unternehmens nimmt zu. Aber auch externe Partner müssen verstärkt eingebunden werden. In der globalisierten Arbeitswelt stellt das Agieren über Sprachgrenzen und unterschiedliche Kulturräume eine zunehmende Herausforderung dar. Hier ist besonderes Feingefühl in der Kommunikation mit anderen gefragt.

Auch wenn die Technik der Digitalisierung unsere Arbeitswelt immer stärker verändert, scheint es doch, dass gerade gefragte Sozialkompetenzen erfolgsentscheidend sind und sein werden.