Viele Aufgaben sollen erledigt werden, doch die Zeit ist knapp. Da hilft Ihnen nur ein gutes Zeitmanagement. Eine klassische Methode ist das sogenannte Eisenhower Prinzip.

Das Eisenhower Prinzip teilt die zu erledigenden Aufgaben nach zwei Parametern ein, nämlich

Dringlichkeit und Wichtigkeit. Durch die Kombination der Parameter ergeben sich vier Kategorien.

Sind die Dinge wichtig und dringlich sollten Sie sie am besten sofort selbst erledigen. Für Angelegenheiten die wichtig aber nicht dringlich sind, sollten Sie einen genauen Termin festlegen, um Sie sie selbst zu bearbeiten. Was zwar dringlich aber nicht wichtig ist, delegieren Sie am besten. Und Dinge die weder wichtig noch dringlich sind, sollten Sie erst gar nicht weiterverfolgen.

Durch diese Einteilung haben Sie sich auch bei knapper Zeit einen Freiraum geschaffen, da ja nur zwei Kategorien von Ihnen bearbeitet werden müssen.

Zudem müssen Sie sich nur um das sowohl Wichtige als auch Dringliche sofort kümmern. Natürlich nimmt Ihnen die Einteilung in wichtig und dringlich keiner ab, das ist auch die Kritik am Eisenhower Prinzip. Als Anhaltspunkt gilt, wichtig ist alles, was der Erreichung Ihrer Ziele dient. Wollen Sie zum Beispiel an einer Ausschreibung teilnehmen, ist es wichtig ein Angebot zu erstellen. Dringliche Dinge verlieren in der Regel nach einem bestimmten, in naher Zukunft liegendem Termin, ihre Funktion. So ist die Erstellung eines Angebots nach Einreichungsschluss sinnlos.

 

Die Meinungen gehen auseinander, ob der Name Eisenhower auf die Anwendung dieser Methode durch den Oberbefehlshaber der alliierten Truppen zurückgeht. Aber vielleicht hilft Ihnen das Eisenhower Prinzip bei Ihrer alltäglichen Büroschlacht siegreich zu sein.