Lärm ist der häufigste Anlass für Konflikte, wenn sich mehrere Mitarbeiter ein Büro teilen. Um den Stress und die Gesundheitsbelastung zu minimieren, sollten Büros möglichst geräuscharm gestaltet werden.

Wer kennt nicht die Situation, dass man gerade versucht sich zu konzentrieren, während zwei Kollegen einen wichtigen Vorgang diskutieren? Gerade der Versuch bewusst weg zu hören wird vielfach als Stress erlebt. Eine Studie des Markforschungsinstituts Ipsos ergab, dass Büroarbeiter wegen Lärmunterbrechungen bis zu 86 Minuten produktive Arbeitszeit täglich nicht nutzen können. Lärm wird immer wieder als die häufigste Störung im Büro genannt. Die Konzentration lässt nach, man ermüdet schneller und besonders Kopfschmerzen können auftreten. Die Gesundheitsbelastung steigt noch, wenn das dadurch bedingte langsamere Arbeitstempo zu zusätzlichem Zeitdruck führt.

Etwas Abhilfe können lärmärmere Geräte schaffen. Kopierer oder Drucker sollten nach Möglichkeit in extra Räumen untergebracht werden. Böden, Decken und Wände sollten aus lärmdämpfenden Materialien gestaltet werden. Schallabsorbierende Stell- und Trennwände sowie genügend Abstand zwischen den Arbeitsplätzen reduzieren den Lärm zusätzlich. Idealerweise gibt es eigene Räume mit sogenannten stillen Arbeitsplätzen für die Erledigung von Aufgaben die besondere Konzentration erfordern.

Insgesamt gilt es alle Maßnahmen zu treffen, die eine unnötige Lärmbelastung am Arbeitsplatz reduzieren.

Das dient der Erhaltung der Gesundheit und dem Spaß an der Arbeit.