Immer mehr Firmen organisieren gemeinsame Freizeitaktivitäten. Hauptziel ist es, Bewerber für das Unternehmen zu begeistern und Mitarbeiter zu binden.

Schon lange gab es in großen Unternehmen die werkseigene Fußballmannschaft oder den Chor, der bei Firmenveranstaltungen auftrat. Doch unter dem Druck des Fachkräftemangels und der größeren Wechselbereitschaft der Mitarbeiter, bieten Unternehmen zunehmend diverse Freizeitaktivitäten an. Das Angebot reicht vom Zumba über Kardiotraining bis hin zu Kulturveranstaltungen oder den Malworkshop für die Kinder der Mitarbeiter. Kleinere Unternehmen können da natürlich nur schlecht mithalten. Sie punkten zum Beispiel mit einem Zuschuss zum Fitnessstudio oder engagieren gelegentlich eine Massagefachkraft zum Thema Rückenschule.

Gemeinsame Aktivitäten verstärken die emotionale Bindung an den Arbeitgeber. Und natürlich kommen alle Aktivitäten zum Erhalt der physischen und psychischen Gesundheit auch dem Arbeitgeber zu Gute. Wenn der Unternehmenschor dann bei einer Benefizveranstaltung für kranke Kinder auftritt, schweißt das zusammen und nicht zuletzt steigt auch die Arbeitsmoral. Wichtig ist, dass die Angebote zur Unternehmenskultur passen. Deshalb werden bei Veranstaltungen für Bewerber, die Angebote für gemeinsame Freizeitaktivitäten der Mitarbeiter anschaulich präsentiert um, so entsprechende Fachkräfte anzulocken.

Entsprechen die gemeinsamen Aktivitäten den Interessen der Mitarbeiter, trägt das dazu bei, sie zu begeisterten Botschaftern ihres Unternehmens zu machen.