Wenn es um die zunehmende Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll geht, denken wir zumeist als erstes an Haushaltsmüll oder Verpackungen beim Einkaufen. Der Plastikmüll im Büro steht selten in unserem Focus.

 

Doch auch der Plastikmüll der am Arbeitsplatz anfällt ist beachtlich. Viele Verbrauchsmaterialien sind aus Plastik, wie Klarsichthüllen, Plastikschnellhefter, oder billige Plastikkugelschreiber die gedankenlos weggeworfen werden, sobald sie nicht mehr schreiben. Schnellhefter aus recyclebarem Karton oder Kugelschreiber, bei denen die Miene ausgewechselt werden kann, sind eine gute Alternative. Der bunte Plastikspitzer kann dem guten alten Holzspitzer weichen. Auch viele günstige Streuartikel für Messen und kleine Werbegeschenke sind aus Plastik gefertigt. Hier ist etwas mehr Phantasie gefragt um andere Materialien zu finden. So kann der USB Stick mit Logo auch aus Holz sein.

 

Auch der wohlverdiente Kaffee im Büro kann eine große Quelle für Plastikmüll sein. Nämlich dann, wenn Sie eine Kaffeemaschine mit Kapseln verwenden oder den Kaffee im Plastikbecher von unterwegs mitnehmen. Fastfood, gelieferte Speisen aber leider auch die mitgebrachten Brote werden oft in Frischhaltefolien oder anderen Einmalverpackungen die Kunststoffe enthalten transportiert. Die gute alte wieder verwendbare Frühstücksbox hilft viel Müll zu verhindern.

 

Bis Plastik verrottet kann es bis zu 400 Jahre dauern. Bei diesem Prozess entstehen immer kleinere Teilchen, die unsere Meere verseuchen und zum qualvollem Tod von Fischen und anderen Tieren führen. Deshalb sollten wir versuchen, den Plastikmüll auch im Büro zu reduzieren.