Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, so sieht die klassische Bewerbung aus. Doch mit Referenzen können Sie sich von der Masse abheben.

Im Angloamerikanischen Raum ist es üblich bei der Bewerbung Referenzen zu verwenden. Nur sehr wenige Stellenausschreibungen fordern zur Angabe von Referenzen auf. So fällt das Verwenden von Referenzen noch immer auf. Sie können ihre Referenzen entweder mit Name, Funktion und Kontaktdaten im Anschreiben angeben, oder im Lebenslauf bei der entsprechenden Position einfügen. Alternativ können Sie eine Referenzliste der Bewerbung beilegen. Überzeugender als nur die Angabe der Referenzpersonen ist es 2-3 Referenzschreiben der Bewerbung beizulegen. Die Referenz sollte nicht länger als eine Seite sein.

Ein Referenzschreiben sollte von einer neutralen, übergeordneten Fach- oder Führungskraft ausgestellt sein. Sie sollten mit ihr länger zusammengearbeitet haben, sodass es auch glaubhaft ist, dass sie Sie beurteilen kann. Im Gegensatz zum Zeugnis, kann und sollte das Referenzschreiben verstärkt auf ihre Persönlichkeit und ihre Arbeitsweise eingehen. Referenzen sind besonders empfehlenswert, wenn Sie an einer Stelle nur ein Praktikum oder eine Bachelorarbeit gemacht haben oder freiberuflich tätig waren. So können Sie wenig aussagekräftige Zeugnisse oder Arbeitsnachweise ersetzen. Referenzen für die Jobsuche beziehen sich also immer auf einen abgrenzbaren Zeitraum und eine bestimmte Tätigkeit.

Es versteht sich von selbst, dass der Referenzgeber einverstanden und vor ab informiert sein muss, denn möglicherweise erkundigt sich der zukünftige Arbeitgeber bei Ihm persönlich über Sie.