Ein neuer Job ist oft mit höherem Gehalt und mehr Verantwortung verbunden. Doch wechseln Sie zu häufig ihren Arbeitgeber, kann das ihrer Karriere schaden.

Karrieren die mit der Ausbildung in einem Unternehmen beginnen und mit der Pensionierung dort enden, sind selten geworden. Nach dem Berufsstart ist es normal oder oft sogar wünschenswert einige Male nach 3-5 Jahren den Job zu wechseln. Sie lernen verschiedene Unternehmen oder auch Branchen kennen und erweitern oftmals auch Ihr Aufgabenspektrum. Arbeitgeberwechsel unter 2 Jahren, wenn sie häufiger vorkommen, werden allerdings auch bei Jüngeren kritisch gesehen. Leicht vermutet man dann, das mangelndes Durchhaltevermögen, Probleme sich in ein Team zu integrieren oder gar fehlende Leistungsbereitschaft oder Kompetenz Sie zu einem Jobwechsel gezwungen haben.

Je größer Ihr Wissen wird und je mehr Verantwortung Sie im Beruf übernehmen, desto mehr erwarten Personaler das Sie längere Phasen bei einem Arbeitgeber nachweisen können. Sie gehen davon aus, dass es einige Zeit dauert bis Projekte erfolgreich zu Ende gebracht werden können. Dem schnellen Jobwechsel haftet dann oft die Angst vor der Aufdeckung des Misserfolgs durch die Kollegen oder den Vorgesetzten an. Hingegen werden veränderte Aufgaben, das Kennenlernen unterschiedlicher Bereiche und die Übernahme von mehr Verantwortung in derselben Firma sehr positiv bewertet.

Genauer gesagt, müsste es deshalb nicht Jobhopping, sondern Arbeitgeberhopping heißen. Die Bewertung ist natürlich auch abhängig von der Branche und der Tätigkeit. So sind für saisonale Jobs oder terminierte Projekte natürlich die Saison oder die Projektdauer ausschlaggebend.