Jeder Kollege oder Mitarbeiter möchte gerne wissen, was er gut macht oder konkret verbessern könnte. Dazu ist Feedback notwendig, aber denken Sie bitte daran, der Ton macht die Musik.

Zunächst einmal ist es wichtig, den anderen nicht einfach mit ihrem Feedback zu überfallen. Also fragen Sie nach, ob der andere ihr Feedback überhaupt haben möchte. Obwohl das Gespräch natürlich zeitnah sein sollte, vereinbaren Sie am besten einen Termin an dem Sie für ein paar Minuten ungestört sind. So kann sich ihr Gegenüber auch auf das Gespräch einstellen. Und auch Sie sollten niemals mit Feedback loslegen, wenn Sie noch aufgeregt sind.

Lassen Sie sich von den drei „W“ leiten! Ihrer Wahrnehmung, der Wirkung auf Sie und Ihren Wunsch an ihren Mitarbeiter oder Kollegen. Sie sollten immer Ich-Botschaften formulieren und sich auf eine konkrete Begebenheit beziehen. Also benutzen Sie nie Formulierungen wie, „Sie machen immer…“.

Viele verbinden in der Arbeitswelt das Wort Feedback automatisch mit Kritik. Das ist sehr schade. Deshalb sollten wir uns, gerade wenn jemand etwas besonders gut macht, die Zeit für ein ausführliches und auch positives Feedback nehmen.