Uns allen ist Feedback willkommen, wenn wir gelobt werden. Doch wie gehen Sie damit um, wenn das Feedback Kritik enthält?

Geben Sie zunächst einmal klar zu verstehen, ob Sie überhaupt ein Feedback erhalten möchten und ob gerade der richtige Zeitpunkt dafür ist. Denken Sie daran, Sie sind in der Rolle des Zuhörers. Das heißt nicht zum einen Ohr rein und zum anderen Ohr raus, sondern versuchen wirklich hinzuhören, was der Feedbackgeber meint. Natürlich dürfen Sie Verständnisfragen stellen. Aber das Feedbackgespräch ist kein Rechtfertigungsgespräch. Es ist nicht der Platz für Diskussionen. Feedback, auch wenn es Kritik enthält, ist immer auch eine Chance. Ihr Kunde, Ihr Vorgesetzter, Ihr Kollege verdeutlicht Ihnen seinen Standpunkt. Sie haben die Gelegenheit zu erfahren, wie Ihr Verhalten auf ihn wirkt. Sie erfahren was Ihr Gegenüber positiv sieht, was er sich von Ihnen wünscht, aber auch was ihn stört.

Deshalb gilt die Regel, dass Sie sich immer für das Feedback bedanken sollten. Im Anschluss an das Gespräch, haben Sie die Gelegenheit, das Ganze zu reflektieren. Lassen Sie das Gesagte auf sich wirken und entscheiden Sie, ob Sie das Feedback annehmen. Ein Feedback ist kein Gottesurteil. Nur Sie allein entscheiden, ob Sie dem Feedback zustimmen.

Feedback ist ein Spiegel, der Ihnen vorgehalten wird. Nutzen Sie diese Chance sich in den Augen der anderen zu sehen und gegebenenfalls etwas zu verändern.

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